Python Programmieren lernen mit Onlinekursen

Python ist eine Programmiersprache, die sich optimal für Anfänger und somit zukünftige Programmierer ganz ohne Vorerfahrung eignet. Zudem eignet sie sich für sehr unterschiedliche Anwendungen im Bereich des Programmierens. Unter diesen Gesichtspunkten kann man Python als einen Pionier bezeichnen, dessen Popularität konstant weiter zunimmt.

Das Wichtigste in Kürze

  • verhältnismäßig leicht zu erlernen
  • bereits seit über 30 Jahren genutzt
  • objektorientiert und auf viele Plattformen verfügbar
  • Lösung für sehr viele Anwendungsbereiche

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Die Programmiersprache Python im Detail

Python ist eine vergleichsweise alte Programmiersprache und wurde von Guido van Rossum ins Leben gerufen. Mit einem stolzen Alter von über 30 Jahren kann auf eine Geschichte voller Höhen und Tiefen zurückgeblickt werden. Seit einigen Jahren erlebt die Sprache wieder einen Aufschwung und steht aktuell sehr hoch im Kurs. Kein Wunder, denn immerhin bringt Python zahlreiche Vorteile mit sich. Es handelt sich um eine objektorientierte Sprache. Da objektorientierte Programmierung im Trend liegt, wurde Python durch die Einfachheit des Quelltextes zu einer Alternative, die derzeit von vielen Programmierern angewendet wird. Der Name leitet sich übrigens nicht von der Schlangenart her. Der niederländische Entwickler von Python hatte bei der Namensgebung die englischen Komiker Monty Python im Kopf.

Unterschiede zu anderen Programmiersprachen

Python ist eine Programmiersprache auf hohem Niveau. Im Vergleich zu anderen Sprachen dieser Art und dieses Umfangs jedoch auch sehr leicht zu lernen. Bereits in kürzester Zeit kann eine Einführung in Python erfolgen. Die Quelltexte sind so simpel wie möglich gehalten, was in diesem Bereich eher außergewöhnlich ist. Python ist zudem sehr entwicklerfreundlich. Im Vergleich zu anderen Lösungen kann es vollständig kostenfrei genutzt werden. Kein einmaliger Kauf und auch kein Abonnement sind nötig, um es in vollem Umfang nutzen zu können.

Anwendungen von Python

Python kann als objektorientierte Sprache mit umfassenden Lösungsmöglichkeiten in sehr vielen Bereichen angewendet werden. In der Praxis lassen sich in Python jedoch manche Programmierungslösungen besser realisieren als andere. Die wichtigsten Einsatzgebiete von Python sind:

Automatisierung

Die Programmiersprache eignet sich optimal, um ein Programm zu schreiben, welche das Ziel der Automatisierung verfolgen. Egal, ob einfache Tätigkeiten oder komplexe Aufgaben, mit Python können Programme erstellt werden, die zur Automatisation von Tätigkeiten führen. Die Sprache kann unter anderem Dateien, GUI-Programme, Web-Browsing und APIs automatisieren.

KI

Künstliche Intelligenz ist ein zukunftsträchtiger Zweig in der IT-Branche. Umso besser für Python, denn hier lassen sich KI-Programme vergleichsweise einfach schreiben. Bereits jetzt ist es jene Sprache, die in der KI-Forschung am häufigsten genutzt wird. Das liegt unter anderem daran, dass die mathematischen und statistischen Bibliotheken von Python einen besseren Entwicklungsstand vorweisen als jene von anderen Programmiersprachen.

Machine Learning

Python wird vor allem wegen der mächtigen und sehr beliebten Libraries wie Pandas und SciKit Learn im Bereich des Machine Learnings verwendet. Die Sprache ist aktuell State of the Art im Bereich des Machine Learnings und bietet zahlreiche Vorteile, um Programme in diesem Bereich verhältnismäßig einfach zu schreiben.

Deep Learning

Vor allem im Deep Learning ist Python der unangefochtene Marktführer. Grund dafür ist die einfache Syntax und sehr große Flexibilität der Sprache. Mit den Bibliotheken Keras, Tensorflow und Pytorch bietet Python zudem Möglichkeiten, die unter anderem auch von Google und Facebook genutzt werden.

Wofür eignet sich Python nicht?

Aufgrund seiner Flexibilität und Einfachheit scheint es auf den ersten Blick so, als gäbe es für Python keine Aufgaben, die nicht lösbar wären. Doch Python bringt ein Problem mit sich, nämlich die Geschwindigkeit. Die interpretierte Sprache hat hier im Vergleich zu anderen Programmiersprachen einen Nachteil und eignet sich daher nicht für sehr anspruchsvolle Projekte. Vor allem im Bereich von hochkomplexen Berechnungen ist Python nicht das Maß aller Dinge. Auch sehr aufwendige grafische Animationen lassen sich mit der Sprache eher schwer realisieren.

Gründe für Python als Programmiersprache für Anfänger

Wer das Programmieren erlernen möchte, steht erst einmal vor der Entscheidung für die richtige Programmiersprache. Natürlich ist keine Sprache falsch, es gibt jedoch einige Gründe, die für das Erlernen von Python für den Einstieg in die Welt des Programmierens sprechen.

Einfach zu lernen

Der Hauptgrund, warum sich Python für Anfänger eignet, ist seine Einfachheit. Personen ohne Vorwissen können beim Einstieg in eine Sprache natürlich erst einmal Schwierigkeiten haben. Doch Python ist aufgrund der einfachen Quelltexte sehr anfängerfreundlich und einfach zu erlernen. Vor allem, wenn zuvor noch keine Sprache erlernt wurde, kann dieser Fakt sehr hilfreich sein.

Zukunftsträchtige Einsatzgebiete

Python wird unter anderem in den Bereichen Machine Learning, KI und Deep Learning angewendet und wird in diesen zukunftsträchtigen Branchen auch in naher Zukunft die erste Wahl sein. Python zu lernen, kann also den Vorteil haben, später ein gefragter Entwickler zu sein. Wer bereits jetzt auf Python setzt, kann in einigen Jahren vielseitige Praxiserfahrung vorweisen und sich entsprechend interessant auf dem Markt platzieren. Zudem ist die Sprache sehr individuell einsetzbar und kann in der Theorie nahezu alle Anwendungsgebiete abdecken. In der Praxis ist es zwar so, dass manche Aufgabenstellungen mit einer anderen Sprache besser gelöst werden können, die Nutzung von Python aber keinesfalls unmöglich ist.

Interaktive und große Community

Der Community von Python wird nachgesagt, eine der nettesten und hilfsbereitesten in der ganzen Welt der Programmiersprachen zu sein. Vor allem für Anfänger kann es sehr fördernd sein, wenn schnelle Hilfe und konstruktive Verbesserungsvorschläge von erfahrenen Entwicklern kommen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass alle Nutzer von Python Vorschläge einbringen, welche zur Verbesserung beitragen. Dieses nutzerorientierte Feedbackmanagement sorgt dafür, dass Python auch nach über 30 Jahren von engagierten Programmierern genutzt wird, die das Arbeiten für sich und andere erleichtern möchten.

Effizientes Arbeiten

Mit Python kann aufgrund der kurzen und einfachen Codes effizient programmiert werden. Zeit ist ein wichtiger Kostenfaktor und Unternehmen setzen daher gerne auf Programmierer, die mit Python arbeiten. Denn bei geschäftlicher Nutzung kann durch die Sprache der Kostenanteil für die Programmierung wesentlich gesenkt werden. So lassen sich entweder günstigere Preise anbieten oder höhere Gewinne erzielen.

Python Programmieren lernen: Auswahlkriterien

Wer sich nun dazu entschieden hat, die Programmiersprache zu erlernen, sollte auf wichtige Auswahlkriterien achten, wenn es um das Weiterbildungsangebot geht.

Je mehr Praxis, desto besser

Natürlich bedarf es theoretischen Wissens, wenn man Python erlernen möchte. Doch die Programmiersprache lebt von der Praxis. Ein Weiterbildungsangebot, welches ausschließlich theoretische Inhalte oder ein Tutorial vermittelt, wird vermutlich nicht den gleichen Lerneffekt erzielen wie ein Inhalt mit vielen praktischen Übungen. Manche Onlinekurse bieten eigene Workshops und Praxisprojekte an, die so umfangreich sind, dass sie im Anschluss sogar als erste Referenz vorgezeigt werden können.

Anfänger oder Fortgeschrittener?

Python lernen ist nicht gleich Python lernen. Die Programmiersprache bietet so viele Möglichkeiten, dass zwischen Inhalten für Anfänger und jenen für Fortgeschrittene unterschieden werden muss. Denn zu lernen, gibt es in Python immer etwas Neues. Weiterbildungsangebote für Einsteiger setzen jedoch kein Wissen voraus und begleiten Teilnehmer bei den ersten Schritten. Angebote für Fortgeschrittene hingegen setzen bereits Grundkenntnisse und praktische Übung voraus, um den gelehrten Inhalten folgen zu können.

Aktuelle Inhalte

Ein Kurs muss immer auf dem neuesten Stand gehalten werden, damit Teilnehmer in allen Bereichen einen Mehrwert aus den Inhalten ziehen können. Python entwickelt sich ständig weiter und gewisse Inhalte unterliegen einem Wandel der Zeit. Daher ist es wichtig, dass Kurse ständig aktualisiert werden. Vor allem On-Demand-Inhalte unterliegen der Gefahr, nicht zu 100 Prozent aktuell zu sein. Diese werden in der Regel nur einmal aufgezeichnet und bei Bedarf gewartet.

On-Demand oder Live

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist zwischen einem Live-Angebot oder einem On-Demand-Inhalt zu unterscheiden. Vor allem für Anfänger, welche die Programmiersprache erlernen möchten, kann ein Live-Inhalt von Vorteil sein. Denn hier steht der Dozent und gegebenenfalls auch andere Teilnehmer zur Verfügung, wenn es zu Fragen oder Problemen rund um den Inhalt kommt. On-Demand-Kurse sind zwar in der Regel sehr verständlich aufbereitet, Rückfragen können aber wenn überhaupt nur mit einiger Verzögerung thematisiert werden.

Das richtige Themengebiet

Während Anfänger der Programmiersprache vorab die Grundlagen erlenen müssen, stellt sich fortgeschritteneren Programmierern schnell die Frage nach dem Themengebiet, in welchem Python angewendet werden soll. Wer sich für Webentwicklung interessiert, sollte kein Angebot rund um die Nutzung von Python im Bereich von KI wählen. Auch zwischen Deep Learning und Machine Learning gibt es noch wesentliche Unterschiede, die bei der Wahl des richtigen Inhaltes von Bedeutung sind.